Die ersten Preisträger der 12. Ausgabe stehen fest!

Nur noch drei Tage für einen Besuch bei MyFrenchFilmFestival - die Gelegenheit, um die ersten Preisträger der 12. Ausgabe zu entdecken!

Drei Tage vor Ende der 12. Ausgabe von MyFrenchFilmFestival können Sie bereits mehr über die ersten Preisträger erfahren, die von der Internationalen Jury und der Jury der internationalen Presse ausgezeichnet wurden.

Die Internationale Jury

Die Internationale Jury mit den Mitgliedern Michelle Couttolenc, Joachim Lafosse, Filippo Meneghetti, Santiago Mitre und Daphné Patakia hat den Großen Preis der 12. Ausgabe des Festival verliehen an Ein Land, das sich für weise hält  von David Dufresne, produziert von Le Bureau und vertrieben durch The Bureau Sales:

"Wir haben beschlossen, den Großen Preis an die Dokumentation  Ein Land, das sich für weise hält von David Dufresne zu verleihen aufgrund der universellen Dimension des Themas zu einem wichtigen politischen Zeitpunkt unserer modernen Geschichte und auch wegen der Qualität der umgesetzten Systeme wie den zwischen den Bildern erschaffenen Dialogen und der Personen, die diese kommentieren: Polizisten, Soziologen, verletzte Demonstranten, Eltern von Opfern... Diese einzigartige Dokumentation lädt uns dazu ein, gemeinsam über die Frage nach der Aufrechterhaltung der Ordnung in unseren modernen Demokratien und ihrer politischen Verwendung nachzudenken."

Die Internationale Jury hatte ebenfalls zwei Filme mit einer "mention spéciale", einer besonderen Erwähnung, geehrt:

"Wir haben uns entschieden, eine "mention spéciale" an  Dement im Leben von Ann Sirot und Raphaël Balboni zu vergeben: Nicht nur wegen ihres herausragenden Umgangs mit der Frage der Begleitung eines Familienangehörigen mit einer degenerativen Erkrankung, sondern auch für die außergewöhnliche Interpretation durch Jo Deseure, der es grazil gelingt, den Film zwischen Tragödie und Komödie schwanken zu lassen.

Schließlich hat unserer Meinung nach  Auf Kollisionskurs von Guillaume Brac es ebenfalls verdient, besonders erwähnt zu werden aufgrund des hochwertigen Drehbuchs und der Charaktere, die sich kontinuierlich in Bewegung befinden und sich mit der Gewalt der Klassen während dieser stark emotionsgeladenen Erzählung konfrontiert sehen."

Die Jury der internationalen Presse

Die Jury der internationalen Presse mit ihren Mitgliedern Carlos Helí de Almeida, Alejandra Trelles, Dževdet Tuzlić und Fiona Williams hat zwei Preise wie auch zwei "mentions spéciales" vergeben.

Der Preis für den besten Langfilm ging an  Ein Land, das sich für weise hält von David Dufresne: "Ein Land, das sich für weise hält ist mehr als nur eine investigative Nachforschung, da hier die Vertreter aller Parteien, die an der Frage der Polizeigewalt und der Aufrechterhaltung der Ordnung in Frankreich seit der Gelbwestenbewegung beteiligt sind, miteinander konfrontiert werden. Diese Dokumentation lädt uns zum Diskutieren ein und dazu, dieses leidenschaftliche kollektive Konstrukt zu überdenken: die Rolle des Staates und der legitime Einsatz der Gewalt."

Calamity von Rémi Chayé, produziert von Maybe Movies und Norlum, vertrieben durch Indie Sales, wurde mit einer mention spéciale ausgezeichnet: "Eine Erzählung des Lernens und der Abenteuer. Calamity ist ein Film mit einer wunderbaren Animation, die es auch einem sehr jungen Publikum ermöglicht, die Fragen des Geschlechts und der weiblichen Emanzipation in einem Kontext anzugehen, in dem es eigentlich unmöglich escheinen könnte."

Der Preis für den besten Kurzfilm wurde  Malabar von Maximilian Badier-Rosenthal, produziert von Don Quichotte Films und vertrieben durch L'Agence du court métrage: "Leichte Komödie und Sozialdrama zugleich:  Malabar betont die Komplexität der zwischenmenschlichen Beziehungen der verschiedenen Charaktere, die ihr Leben durch soziale Vorurteile kontrolliert sehen."

Kleine Bärin, umgesetzt von Nicolas Birkenstock, produziert von TS Productions und vertrieben durch L'Agence du court métrage wurde ebenfalls mit einer mention spéciale geehrt: "In  Kleine Bärin mischt Nicolas Birkenstock Fantasy und Science-Fiction, um eine feinfühlige Geschichte der Entdeckung des eigenen Selbst und der Loslösung von dem familiären Umfeld zu erzählen."

Und denken Sie daran!

Bei MyFrenchFilmFestival sind auch Sie Teil der Jury. Sehen Sie sich die Filme an, stimmen Sie ab und teilen Sie anderen Ihre Meinung mit!

Bis zum 14. Februar können Sie auf MyFrenchFilmFestival jeden der Filme bewerten, den Sie sich angesehen haben und so dazu beitragen, einen Kurz- und einen Langfilm mit dem Preis der Öffentlichkeit auszuzeichnen.

Egal wo Sie sich befinden, es ist Ihre Meinung, die zählt, denn es ist Ihr Festival der frankophonen Filmwelt!

Nutzen Sie das letzte Wochenende des Festivals, um die preisgekrönten Filme (wieder) zu entdecken und schauen Sie am 15. Februar noch einmal vorbei, wenn die Preisträger bekanntgegeben werden!

 

 

Ein Land, das sich für weise hält de David Dufresne

Ein Land, das sich für weise hält

Gepostet am Freitag, 11. Februar 2022

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